Stadtmusik Lörrach mit Sopranistin im Schlosspark Bad Säckingen

Marsch und Polka, vor allem aber Operette und Oper sind beim Promenadenkonzert der Stadtmusik Lörrach  am Sonntag, 23. Juni, 10.30 Uhr, im Schlosspark Bad Säckingen zu hören. Als Solistin wirkt die Sopranistin Stephanie Hoffman mit, die im Chor des Theaters Basel engagiert ist. Sie singt Lieder aus Franz Lehárs Operetten „Lustiger Witwe“ und „Giuditta“ sowie Emmerich Kálmáns „Die Csárdásfürstin“. Die Stadtmusik eröffnet die Konzerte mit einem Marsch aus Manuel Panellas Oper „El Gato Montes“ (Die Wildkatze). Im Finale erklingen die bekanntesten Melodien aus den Opern „Aida“, „Der Troubadour“ und „La Traviata“ von Giuseppe Verdi. Dazwischen bleibt Zeit für Märsche und Polkas unterschiedlicher Provenienz sowie als Intermezzo den „Abendsegen“ aus Engelbert Humperdincks romantischer Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Um 11.30 Uhr tritt zum Abschluss der Trompeter von Säckingen auf mit „Behüt‘ dich Gott“. Der Eintritt ist frei.

Start des nächsten Blockflötenkurses im Oktober 2024!

Der im Januar diesen Jahres erstmalig gestartete Blockflötenkurs hat großen Anklang gefunden und war ein voller Erfolg. Wir möchten diesen Erfolg fortführen und ab Oktober 2024 einen neuen Kurs starten. Das Ziel ist es, nach ein bis zwei Jahren den Einstieg in den Unterricht für ein Blasinstrument zu erleichtern, das im Blasorchester zum Einsatz kommt: Querflöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Saxophon, Waldhorn, Trompete, Posaune, Euphonium und Tuba. Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Website 

 

 

Fronleichnam drinnen, aber auch draußen

Es ist eine schöne Tradition, dass ein Blechbläserensemble der Stadtmusik Lörrach den gemeinsamen Fronleichnamsgottesdienst der katholischen Pfarreien St. Bonifatius, St. Fridolin, St. Peter und St. Josef musikalisch mitgestaltet. So auch am 30. Mai. Angesichts der Wetterprognosen entschieden die Organisatoren schon zur Mittagszeit, die Heilige Messe nicht draußen auf dem Alten Markt zu feiern, sondern in der Kirche St. Bonifatius. Die zehn Bläserinnen und Bläser begleiteten von der Empore aus den Gemeindegesang sowie in zwei Liedern den Spontanchor und setzten instrumentale Akzente bei Ein- und Auszug sowie Kommunion. Da der Regen aufhörte und sogar die Sonne schien, gab es vor dem Abschluss im Gotteshaus doch noch eine Prozession zum Alten Markt, wo die Stadtmusikgruppe „Lobe den Herren“ begleitete, und zurück. Auch den Apéro nahm das Brassensemble dankbar mit.

Polka, Pop etc. – nicht nur für Mütter

Bei besten äußeren Bedingungen hat die Stadtmusik Lörrach mit ihrem Konzert am Muttertag an die 200 Zuhörerinnen und Zuhörer im Rosenfelspark erfreut. Sie bot dabei alle drei Instrumentalgruppen auf: Die im Januar gegründete Blockflötengruppe, die Kinder im Vorschul- und Grundschulalter ans instrumentale Musizieren heranführen soll, stellte sich unter der Leitung von Anna Gramespacher mit drei Stücken vor. Das Jugendorchester mit Dirigentin Jasmin Weinelt zeigte mit einem Auszug aus seinem Repertoire, wohin der Weg führen soll. Den Hauptteil der Matinee gestaltete die Stadtmusik unter dem Motto „Polka, Pop etc.“.  Unter der Leitung von Phillip Boyle zeigte das Blasorchester seine Vielseitigkeit auf. Etc. bedeutete dabei Märsche aus Böhmen und von Markus Götz, Renaissance-Musik von Ralph Vaughan Williams und Franco Cesarini sowie ein Medley mit Chansons, die Edith Piaf berühmt gemacht haben. Die nächsten Auftritte der Stadtmusik mit einem Operettenprogramm und Stephanie Denzel Hoffman (Sopran) als Solistin sind am Sonntag, 23. Juni, 11 Uhr, im Schlosspark Bad Säckingen und am Sonntag, 7. Juli, 18 Uhr, im Rosenfelspark; bei letzterem wirkt die Musique Municipale de Village-Neuf als Gastorchester mit.

Ein Quartierfest nach Wunsch

Ideales Wetter, passende Musik, viele Gäste: Besser als am 9. Mai kann das Quartierfest der Stadtmusik zu Christi Himmelfahrt kaum laufen. Bei angenehmen Temperaturen und immer wieder fast sommerlichem Sonnenschein strömten Besucher aus dem Stadtteil, Mitglieder und Fans der Stadtmusik sowie Stammgäste des Vatertagshocks vor das Vereinsheim. Nach verhaltenem Beginn, als das Jugendorchester unter der Leitung von Jasmin Weinelt das Fest mit flotten Melodien eröffnete, füllten sich die Bänke schnell. An der Kasse, am Grill, an der Fritteuse und am Bierbrunnen, als Bedienungen, in der Kaffeestube und in der Spülküche hatten die Stadtmusikerinnen und Stadtmusiker sowie einige weitere Helferinnen und Helfer vor allem über die Mittagszeit alle Hände voll zu tun. Zum Fest passte die musikalische Unterhaltung mit dem Duo „eifach so“ mit Freunden: Thomas, Uli, Yvo und Emilian spielten gekonnt und mit viel Freude viele Hits der vergangenen 50 Jahre aus verschiedenen Genres. Großen Anklang fanden auch die Angebote für die jüngsten Besucher: Viele Kinder bastelten im Saal aus Pappröhren und Luftballons Minitrommeln; nicht minder attraktiv war die Möglichkeit, erste Gehversuche auf einem Blasinstrument zu machen. Fast magisch zog das Schlagzeug auch die Erwachsenen an.
Am Sonntag, 12. Mai, 11 Uhr, gibt die Stadtmusik im Rosenfelspark ihr Muttertagskonzert unter dem Motto „Polka, Pop etc.“

Stadtmusik Lörrach zieht positive Jahresbilanz

Die Mitglieder der Stadtmusik Lörrach blicken bei ihrer Hauptversammlung am 26. März auf ein intensives Jahr 2023 mit zahlreichen Auftritten und teils außergewöhnlichen Projekten zurück. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte des Vereins wird bei der Versammlung ein Musiker für 60 Jahre Aktivität in der Blasmusik geehrt: Erwin Bannwarth.

Vorsitzender Daniel Gramespacher berichtet über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Beispielhaft erwähnt seien das experimentelle Klangbad in der Kirche St. Maria in Weil-Haltingen, der Besuch der Philharmonie aus dem niederländischen Sittard, die Reise in die französische Partnerstadt Sens und das Adventskonzert mit der Cembalistin Weronika Paine, dazu die Mitwirkung des Jugendorchesters an der Kinderbuchmesse im Burghof. Als zentrale Herausforderungen des Vereins benennt er: Nachwuchs zu gewinnen fürs Jugendorchester, Lücken in der Besetzung des Aktivorchesters zu schließen, vor allem bei Klarinetten und Schlagwerk, die Teamarbeit im Vereinsmanagement auszubauen sowie das Haus der Stadtmusik, das im kommenden Jahr 50 Jahre alt wird, in Schuss zu halten und die steigenden Kosten von Energie und Versicherungen zu stemmen.

Der nächste Auftritt der Stadtmusik ist ein Konzert im Kurhaus Bad Bellingen am 14. April, 10.30 Uhr. Weiter auf der Agenda stehen in den kommenden Monaten das Quartierfest an Christi Himmelfahrt, das Muttertagskonzert im Rosenfelspark, ein Promenadenkonzert im Schlosspark Bad Säckingen sowie eine Serenade im Rosenfelspark mit der Musique Municipale de Village-Neuf als Gast. Im Oktober erwartet die Stadtmusik den Besuch der Werkkapelle Spießhofer & Braun aus dem schwäbischen Heubach.

Die Zahl der fördernden Mitglieder der Stadtmusik ist weiterhin rückläufig, die der aktiven relativ stabil. Finanziell sieht sich die Stadtmusik trotz steigender Kosten gut aufgestellt. Bei den Wahlen werden Daniel Gramespacher (Vorsitzender, Ressort Musik), Benedikt Walter (Stellvertretender Vorsitzender, Finanzen), Udo Burger (Organisation), Jasmin Gutmann (Jugend) und Alexander Ziegler (Marketing) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu in das Gremium gewählt wird Jörg Bollhöfer (Verwaltung). Im Verwaltungsrat löst Ulrike Krämer Ulrich Lusche ab, der nicht mehr kandidierte.

Heinz-Dieter Benischke vom Alemannischen Musikverband nimmt die Ehrung für Erwin Bannwarth vor. Er überreicht ihm die Ehrennadel in Gold mit Diamant und Urkunde der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände. Bannwarth ist nicht nur seit 60 Jahren als Saxophonist ein musikalischer Aktivposten im Orchester, sondern engagierte sich auch jahrzehntelang in diversen Vorstandsämtern des Vereins. Überdies ist er so etwas wie die lebende Chronik der Stadtmusik: Er hat Daten und Ereignisse im Verein präsent wie kein Zweiter. Unter den fördernden Mitgliedern  wird unter anderem die Brauerei Lasser für 90-jährige Treue zum Verein geehrt.

Fotos: Alexander Ziegler

Jahreskonzert Musica Magica 2024

Unter dem Titel „Musica Magica“ präsentierte die Stadtmusik Lörrach an ihrem Jahreskonzert am Samstag, 23. März 2024 ein Programm mit zahlreichen magischen Momenten. Auf dem Programm des Jugendorchesters (Leitung: Jasmin Weinelt) und der Stadtmusik (Leitung: Phillip Boyle) standen Werke, die mit Zauberern, Hexen und anderem Magischen zu tun hatten. Für einen Teil des Programms hatten sich beide Orchester zusammengetan.

„Ah, Musik. Ein Zauber, der alles in den Schatten stellt, was wir hier treiben.“ Albus Dumbledore

Fotos: Barabara Ruda (Badische Zeitung)

Presseberichte:

Stadtmusik Lörrach zaubert beim Jahreskonzert

Zu Zauberern, Hexen und magischen Momenten führt die Stadtmusik Lörrach ihr Publikum bei ihrem Jahreskonzert im Burghof. Das tönende Elixier aus Klassik und Moderne kommt sehr gut an. Am Samstag hatte, so schien es, die berühmte Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei im Burghof eine Außenstelle eröffnet. Die Professoren Jasmin Weinelt und Phillip Boyle tauschten den Taktstock gegen einen Zauberstab ein und führten das Publikum, das den großen Saal gut füllte…

Badische Zeitung vom 24.03.2024; Barbara Ruda
>> zum vollständigen Pressebericht (Badische Zeitung)

Probewochenende des Jugendorchesters im Naturfreundehaus Hotzenwald

Vom 1. bis 3. März bereitete sich das Jugendorchester der Stadtmusik Lörrach gemeinsam mit der Dirigentin Jasmin Weinelt auf das Jahreskonzert vor. Im Naturfreundehaus Hotzenwald wurde bei Alpenpanorama geprobt, gebastelt und gespielt. Zur Gewährleistung der Verpflegung, Betreuung der Jugendlichen und Leitung der Registerproben waren einige Aktivmusiker mitgereist.

Das Probewochenende war das erste externe Wochenende mit der Jugend seit mehreren Jahren. Die Resonanz der Jungmusiker sowie auch der Betreuer war großartig. Musikalisch wurden sehr gute Fortschritte erzielt, so dass mit ruhigem Gewissen in den kommenden Wochen nur noch an Details für das Jahreskonzert gefeilt werden muss.

Uraufführung des Lörracher Narrenmarsches

Die Stadtmusik Lörrach hat am 6. Januar beim Neujahrsempfang der Narrengilde Lörrach in der Alten Halle Haagen den neuen Lörracher Narrenmarsch von Markus Götz unter der Leitung des Schopfheimer Komponisten uraufgeführt. Die Gilde hatte das Stück anlässlich ihres 88-jährigen Bestehens in Auftrag gegeben. Obergildenmeister Michael Lindemer war früher selbst in der Stadtmusik als Trompeter aktiv und gehört aktuell ihrem Verwaltungsrat an. Götz verwendete für seinen Marsch musikalische Schlüsselmotive der Lörracher Fasnacht, darunter das Lied „Güggel, Frösch und Schnägge“. Beim Empfang spielte die Stadtmusik das Stück beim Einzug des Gildenvorstandes, der scheidenden Protektoren und des neuen Protektors. Das Publikum klatschte und sang begeistert mit.

Uraufführung des Narrenmarsch Lörrach „Güggel, Frösch und Schnägge“ mit Markus Götz
Fotos: Bernhard Konrad

Adventskonzert – klangvoll und zart

Der Kontrast könnte kaum größer sein: Auf der einen Seite der raumfüllende Klang des Blasorchesters, auf der anderen Seite das zart gezupfte Spiel des Cembalos. Dass das sehr gut zusammengeht, zeigte das Adventskonzert der Stadtmusik in der Bonifatiuskirche. Aufgeführt wurden Werke von William Byrd und anderer Komponisten der Renaissance, aber auch moderne Werke, die sich auf die Musik jener Zeit beziehen. Interpreten waren die Stadtmusik mit Dirigent Phillip Boyle und die Cembalistin Weronika Paine. Das Interesse war groß – schließlich hört man ein Cembalo nicht alle Tage live. Die Kirche war sehr gut besetzt. Und das schlug sich auch im Kollektenergebnis nieder. Es war nach dem Rekord beim Benefizkonzert für die Ukraine vor Jahresfrist das beste, das jemals bei einem Adventskonzert der Stadtmusik erzielt wurde. Die Lesungen von Pfarrerin Gudrun Mauvais und Pfarrer Joachim Giesler trugen das Ihre zu einem gelungenen Konzert bei.

Foto: Barbara Ruda, Badische Zeitung

Presseberichte:

Strahlende Klänge der Stadtmusik in der Kirche St. Bonifatius

Gastmusikerin Weronika Paine bereicherte die Veranstaltung in der Kirche St. Bonifatius mit Beiträgen auf dem Cembalo. Aber passt das überhaupt zusammen: hier die volltönende Blasmusik und dort das feine, gezupfte Tasteninstrument aus der Renaissance- und Barockzeit? Ja, es passte und ergänzte sich zu einem stimmungsvollen Klangerlebnis.

Oberbadische Zeitung vom 11.12.2023; Regine Ounas-Kräusel
>> zum vollständigen Pressebericht (Oberbadische Zeitung)

Klangvolumen und federleichte Töne beim Adventskonzert der Stadtmusik Lörrach

Beim Adventskonzert in der St. Bonifatiuskirche hat sich die Stadtmusik, unter Leitung von Phillip Boyle, dem englischen Komponisten William Byrd und Musik der Renaissance gewidmet. Dazu gab es Wort-Impulse zum Advent.