Start des nächsten Blockflötenkurses im Oktober 2024!

Der im Januar diesen Jahres erstmalig gestartete Blockflötenkurs hat großen Anklang gefunden und war ein voller Erfolg. Wir möchten diesen Erfolg fortführen und ab Oktober 2024 einen neuen Kurs starten. Das Ziel ist es, nach ein bis zwei Jahren den Einstieg in den Unterricht für ein Blasinstrument zu erleichtern, das im Blasorchester zum Einsatz kommt: Querflöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Saxophon, Waldhorn, Trompete, Posaune, Euphonium und Tuba. Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Website 

 

 

Der Fischer und seine Frau

“Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will”: Das Jugendorchester der Stadtmusik unter der Leitung von Jasmin Weinelt hat am 25. November bei der Kinderbuchmesse im Burghof vor großem Publikum Jean Balissats Märchen-Vertonung “Der Fischer und seine Frau” aufgeführt. Irena Reitz als Sprecherin  in Fischerkleidung erzählte das Grimmsche Märchen den kleinen und großen Zuhörern ausdrucksstark und kindgerecht. Und die Moral von der Geschicht’: Wünsch dir was, aber übertreib’ es nicht.

Neu im Ausbildungsprogramm: Blockflötenunterricht

Neu in unserem Ausbildungsprogramm ist ein Blockflötenkurs für Kinder (Mindestalter 5 J.). Der nächste Kurs startet am 10. Januar 2024 und findet wöchentlich, immer Mittwochnachmittag im Haus der Stadtmusik statt. In kleinen Gruppen von 6-8 Kindern wird damit spielerisch der Einstieg in das gemeinsame Musizieren mit einem Blasinstrument geboten.

Das Ziel ist es, nach ein bis zwei Jahren den Einstieg in den Unterricht für ein Blasinstrument zu erleichtern, das im Blasorchester zum Einsatz kommt: Querflöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Saxophon, Waldhorn, Trompete, Posaune, Euphonium oder Tuba.

Weitere Informationen finden sie hier. 

 

Programmbeitrag der Orchesterteenies bei der Kinderbuchmesse »Der Fischer und seine Frau«

„Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und er angelte und angelte. So saß er auch einmal mit seiner Angel und sah immer in das klare Wasser hinein; und so saß er nun und saß…“

So beginnt das Märchen „Der Fischer und seine Frau“, das die Gebrüder Grimm in ihre Sammlung aufgenommen haben. Der Westschweizer Komponist Jean Balissat (1936 bis 2007) vertonte diese Geschichte in einem musikalischen Märchen für Blasorchester und Erzähler.

Das Jugendorchester der Stadtmusik Lörrach unter der Leitung von Jasmin Weinelt bereitet sich derzeit für die Aufführung dieses Programmbeitrags an der Kinderbuchmesse in Lörrach vor.

Aufgeführt wird die musikalisch begleitete Erzählung am Samstag 25.11.2023 um 15 Uhr im Burghof Lörrach.

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Jugendorchester erfreut Senioren in Gevita

Jung spielt für Alt: Das Jugendorchester der Stadtmusik hat am 23. September bei der Gevita Seniorenresidenz in Tumringen ein Platzkonzert gegeben. Angedacht worden war dies bereits Ende 2022, als ein Brassensemble der Stadtmusik beim Adventsmarkt der Gevita gespielt hatte. Bei besten Bedingungen – sonnig, aber nicht zu warm – spielten nun die Jungen und Mädchen unter der Leitung von Jasmin Weinelt klassische und moderne Stücke. Die Seniorinnen und Senioren freuten sich sehr über die musikalischen Darbietungen und applaudierten kräftig. Gevita-Sozialdienstleiterin Marina Mayerhofer, die seit kurzem in der Stadtmusik Tuba spielt, überreichte der Dirigentin sowie den Musikerinnen und Musikern jeweils ein kleines Präsent.

Jugend-Projektorchester der Lörracher Musikvereine war ein voller Erfolg

Die beiden Konzertes des Jugend-Projektochesters der Lörracher Musikvereine (Musikverein Brombach und Hauingen sowie der Stadtmusik Lörrach) waren ein voller Erfolg. Am Samstag 24. Juni spielten die Nachwuchsmusiker im Rosenfelspark Lörrach und am Sonntag 25. Juni im Werkraum Schöpflin in Brombach. Beide Konzerte waren sehr gut besucht und die Jugend hatte sichtbar Freude daran, in einer etwas größeren Jugend-Besetzung zu spielen.

Gemeinsames Jugend-Projektorchester probt für zwei Konzerte

Unter dem Namen „Notenchaoten“ hat sich ein gemeinsames Jugendorchester der Musikvereine Hauingen und Brombach sowie der Stadtmusik Lörrach für zwei gemeinsame Konzerte formiert. Geplant und organisiert wurde das Projekt seit einem guten halben Jahr von den Jugendabteilungen der drei Vereine. Seit März wurden die Stücke bereits in den einzelnen Jugendensembles und Orchestern einstudiert. Nun trafen die rund 35 Nachwuchsmusikerinnen und -musiker der drei Vereine im Alter von 9 bis 18 Jahre bei einem gemeinsamen Probenwochenende in Hauingen erstmals aufeinander. An zwei Tagen wurde intensiv weiter an den Stücken für die beiden Konzerte am kommenden Wochenende gearbeitet. Die Leitung des Jugendorchesters hat Alexandra Walther vom Musikverein Brombach übernommen. In den Registerproben unterstützten Aktiv-Musikerinnen und -Musiker aller drei Vereine. Für das Programm hat jeder Verein sein Lieblingsstück ausgewählt, der Rest wurde gemeinsam mit dem Brombacher Dirigenten Carl-Philipp Rombach ausgesucht.

Am Samstag Abend zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. „Es ist super gelaufen“, sagte Alexandra Walther. Nach den Registerproben habe man nochmal eine deutliche Steigerung gehört und gespürt. Für die Kinder und Jugendlichen bietet das gemeinsame Projekt einen Einblick wie es sich anfühlt, in einem großen Orchestern mit vielen anderen Musikerinnen und Musikern zu sitzen. Nach dem Projekt werde es auch weitere Gespräche zwischen den drei beteiligten Vereinen geben.

Konzerttermine:

Am Samstag, 24. Juni, um 12.30 Uhr im Rosenfelspark im Rahmen des Openair der Musikschule „Take your Teacher Home“
sowie am Sonntag, 25. Juni, um 14 Uhr im Werkraum Schöpflin in Brombach.

Wir suchen Dich! Neu- und Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen

Du spielst ein Holz- / Blechblasinstrument oder bist Schlagzeuger/Perkussionist und möchtest einmal das Musizieren im Orchester erleben? Bei uns bist Du herzlich willkommen. Je nach Vorkenntnissen kannst Du entweder bei unseren Orchester-Teenies einsteigen, oder in unserem Hauptorchester. Der Zeitpunkt jetzt vor dem Jahreskonzert ist ideal für Neu- und Wiedereinsteiger jeden Alters.

Beide Orchester proben dienstags im Haus der Stadtmusik (Rümminger Straße 11), das Jugendorchester unter der Leitung von Jasmin Weinelt von 18.30 bis 19.30 Uhr, das Hauptorchester mit Phillip Boyle von 20 bis 22 Uhr.

Wenn Du einmal hineinschnuppern möchtest, komm einfach spontan vorbei oder melde dich vorab über unser Kontaktformular an, damit wir dir für die Kennenlernprobe einen Ansprechpartner zur Seite stellen können.

Stadtmusik Lörrach schließt Vereinbarung zum Jugendschutz

Die Stadtmusik Lörrach möchte den Kinder- und Jugendschutz aktiv umsetzen. Der Landkreis Lörrach hat die Initiative „Kinderschutz geht uns alle an!“ gegründet. Dieser schließt sich die Stadtmusik an und geht eine Vereinbarung zur Umsetzung des Schutzauftrags der Jugendhilfe mit dem Landratsamt Lörrach, als Träger der öffentlichen Jugendhilfe, ein. Die Vereinbarung wurde zum 1.5.2020 auf unbestimmte Zeit geschlossen. Ziel ist es, ein achtsames und respektvolles Miteinander zu fördern – bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Das aktuelle Präventions- und Schutzkonzept sowie die Kontaktadressen der vereinsinternen Kinder-/ Jugendschutzbeauftragten sind jederzeit unter nachfolgendem Link einsehbar: www.stadtmusik-loerrach.de/kontakt/jugendschutz/

Interview mit Niels Faltum – ehem. Dirigent der Orchester-Kids

Knapp zwei Jahre lang hatte Niels Faltum den Takt beim Einstiegsorchester, den Orchester-Kids der Stadtmusik Lörrach, angegeben. Aufgrund des anstehenden Studiums gibt er sein Dirigentenamt nun ab; am Jahreskonzert am 25. Januar wurde er offiziell verabschiedet. Alexander Ziegler hat mit ihm über seine Erfahrungen aus seiner Zeit als Dirigent gesprochen.


Niels, vor knapp 8 Jahren bist du selbst als junger Trompeter bei den Orchester-Kids, damals noch unter der Leitung von Ulrich Winzer, eingestiegen. 2018 hast du dann, mittlerweile als bewährte Kraft im Hauptorchester, die musikalische Leitung dieses Jugendorchesters übernommen. Eine beachtliche Karriere. Was hat dich motiviert, den Dirigentenstab in die Hand zu nehmen?

Ich hatte schon immer den Wunsch, mehr in einem Orchester musikalisch mitzuwirken als „nur“ auf einem Instrument. Ellen und Uli Winzer haben mich als Vorbilder für das Dirigieren begeistert und mich letztlich auch für das Amt des Kids-Dirigenten motiviert. Ich wollte selbst Erfahrung im Dirigieren sammeln und auch mal in die Position des Lehrenden und Leitenden kommen.

Haben sich deine Erwartungen erfüllt?

Ja, auf jeden Fall! Ich habe innerhalb der 2 Kids-Generationen wahnsinnig viel über das Dirigieren und den Umgang mit jungen Musikern gelernt.

Mit der Übernahme der Orchesterkids hast du das erste Mal ein Orchester geleitet. Wie sah die Einarbeitung aus?

Die Basics des Dirigierens habe ich von Ulrich Winzer sowie ein paar online-Kursen gelernt. Sehr viel geholfen hat mir aber auch das genaue Beobachten von Auftreten und Dirigierstil unterschiedlicher Dirigenten aus Musikerperspektive, sei es bei der Stadtmusik oder Sinfonieorchester. „Learning by doing“ war für mich die am geeignetsten erscheinende Lernform.

Was war das Wichtigste, was du in dieser Zeit gelernt hast?

Besonders viel habe ich im Umgang mit jungen Musikern gelernt. Im Gegensatz zu einem Erwachsenenorchester, in welchem man sich rein auf die musikalische Arbeit konzentrieren kann, muss man bei den „Kleinen“ viel Geduld mitbringen. Die Konzentration hält nicht sehr lange, daran muss man sich anpassen können. Nebenbei muss man als Kids-Dirigent auch grundsätzliche musiktheoretische Inhalte vermitteln. Auch wenn ich noch nicht viel Erfahrung in der Lehre habe, hat mir das sehr viel Spaß gemacht hat.

Als Dirigent kann man während des Auftritts den Erfolg nur noch bedingt beeinflussen. Fühlt man sich vor bzw. während eines Auftritts anders als als Musiker?

Das Gefühl ist auf jeden Fall ein anderes. Als Musiker ist man viel mehr Teil des musikalischen Gesamtgeschehens und hat es letztlich in der Hand. Als Dirigent kann man eigentlich nur dirigieren, Einsätze möglichst deutlich geben und hoffen, dass alles so gut wie in der Probe klappt, denn dort ist ja die ganze Arbeit passiert. Ich war vor Auftritten als Dirigent immer etwas mehr aufgeregt als als Trompeter – allerdings nie wirklich stark. Ich wusste, dass wir die Stücke gut und oft genug geprobt haben und die Wahrscheinlichkeit für grobe Fehler zumindest gering ist.

Könntest du dir vorstellen, wieder einmal ein Dirigentenmandat zu übernehmen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet?

Ich kann es mir nicht nur gut vorstellen, es ist sogar mein Plan. Während bzw. nach meinem Studium will ich auf jeden Fall einen offiziellen Lehrgang zum Dirigenten absolvieren, zum Beispiel ein nebenberufliches Studium oder den C3-Schein. Falls ich anschließend damit noch etwas in meinem Wohnort anfangen kann, wäre das natürlich ein Traum. Bestimmt zieht es mich auch wieder nach Lörrach und zurück zu meiner Stadtmusik.

Wir danken dir für deine Mitarbeit als Musiker und Kids-Dirigent in unserem Verein und sind froh darüber, dass wir dir diese wertvolle Erfahrung haben bieten können.