Konzertbericht Jahreskonzert 2026 – Hochzeiten und ein Trauermarsch

Am 28. März 2026 verwandelte die Stadtmusik den Burghof in einen musikalischen Festsaal voller Emotionen. Unter dem Motto „Hochzeiten und ein Todesfall“ führte das Programm einmal quer durch die Welt der Hochzeitsmusik und durch die Gefühlslagen, die große Feste (und auch Verluste) mit sich bringen.

Den Anfang machte das gemeinsame Jugendorchester der Stadtmusik und des Musikvereins Brombach unter der Leitung von Jasmin Weinelt. Mit „Remember Me aus Coco“ und „Memory“ aus Cats gelang ein stimmungsvoller Einstieg. Gemeinsam im großen Orchester mit der Stadtmusik folgte dann ein energiegeladener Auszug aus Les Misérables und Bruno Mars’ „Marry You“ – ein musikalisches Augenzwinkern an das Motto des Abends.

Noch vor der Pause eröffnete dann das Hauptorchester der Stadtmusik Lörrach mit Wagners „feierlicher Zug zum Münster“ den Hauptteil des Konzerts im zweiten Teil.

Nach der Pause wurde es zuerst folkloristisch, der norwegische „Bruremarsj fra Lødingen“ brachte die Traditionen skandinavischer Hochzeiten zum Klingen. Mendelssohns berühmter „Hochzeitsmarsch“ aus ein Sommernachtstraum holte das Publikum wieder in vertrautere Klangwelten zurück. Mit Musik aus Indien „Theme from Monsoon Wedding“ und dem uigurischen Hochzeitslied „Lüfte deinen Schleier“ öffnete sich der Klangraum Richtung Asien. Die „Tarantella Napoletana“ brachte mediterranes Feuer in den Saal – man konnte fast die italienische Hochzeitsgesellschaft tanzen spüren. Die Stadtmusik zeigte hier eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Stile und Stimmungen in der Hochzeitsmusik sein können.

Danach folgte ein emotionaler Wendepunkt: Griegs Trauermarsch für Rikard Nordraak „Sørgemarsj „ eindringlich und kraftvoll gespielt, ein Moment des Innehaltens mitten im Fest. Doch lange blieb es nicht ruhig: Mit Balkanska Zabava brach direkt aus der Stille des Trauermarschs die pure Balkan-Energie los – ein musikalischer Wirbelwind, der die Zuhörer direkt auf eine serbische Hochzeitsfeier um zwei Uhr morgens katapultierte.

Mit der Musik aus „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ wurde es märchenhaft, bevor das Konzert mit „A Klezmer Karnival“ endete – ein Finale voller Lebensfreude, Melancholie und tanzender Klarinetten.

Die vielen Stilwechsel im Konzert verlangten dem Orchester einiges ab, machten den Abend aber sehr abwechslungsreich und lebendig. Das Jahreskonzert 2026 war eine besondere musikalische Reise durch Kulturen, Traditionen und Emotionen – und ein Abend, der noch lange nachklingen wird.

Fotos: Benedikt Walter

Presseberichte:

Stadtmusik Lörrach begeistert mit Jahreskonzert im Burghof
Was wäre Heiraten ohne Musik? Das dachte sich wohl auch die Stadtmusik Lörrach – und nahm das Publikum beim Jahreskonzert mit auf eine musikalische Hochzeitsreise…

Badische Zeitung vom 29.03.2026; Barbara Ruda
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Musikalische Hochzeiten aus aller Welt
„Sie üben das ganze Jahr über nur für uns.“ Mit diesen Worten hieß Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdic das Jugendorchester, das bereits auf der Bühne saß, und das Hauptorchester willkommen. Das Publikum im fast voll besetzten Burghof-Saal lud sie ein, den Abend zu genießen.

Badische Zeitung vom 30.03.2026; Regine Ounas-Kräusel
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Jahreskonzert 2026: Hochzeiten und ein Trauermarsch

Aktuell bereitet sich die Stadtmusik auf ihr Jahreskonzert am 28. März im Burghof vor. Es steht unter dem Titel „Hochzeiten und ein Todesfall“; zu hören sind Hochzeitsmusik aus der Romantik sowie aus unterschiedlichsten Kulturen – von Norwegen bis Italien, vom Balkan über Indien bis China.

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PROGRAMM

Jugendorchester

Leitung: Jasmin Weinelt

Kristen Anderson-Lopez & Robert Lopez, arr. Johnnie Vinson
Remember Me (aus dem Film Coco)

Andrew Lloyd Webber arr. Johnnie Vinson
Memory (aus dem Film Cats)

Jugendorchester & Stadtmusik Lörrach

Leitung: Jasmin Weinelt, Phillip Boyle

Claude-Michel Schönberg, arr. Michael Sweeney
Music from Les Misérables

Bruno Mars, arr. Frank Bernaerts
Marry You

Stadtmusik Lörrach

Leitung: Phillip Boyle

Richard Wagner (1813-1883), arr. Franco Cesarini
Feierlicher Zug zum Münster aus Lohengrin

Pause

Trad. Norwegen, arr. Idar Torskangerpoll
Bruremarsj fra Lødingen (Hochzeitsmarsch aus Lødingen)

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847), arr. Johan de Meij
Hochzeitsmarsch aus „Ein Sommernachtstraum“

Mychael Dynna (1958–), arr. Andrew Pease
Theme from Monsoon Wedding

Trad. Chinesisch/Uigur, arr. Stephan Hodel
Xian qi ni de gai tou lai (“Lüfte deinen Schleier”)

Luigi Ricci, arr. Jiri Kabat
Tarantella Napoletana

Edvard Grieg (1843-1907), instr. Torstein Aagaard-Nilsen
Sørgemarsj til minne om Rikard Nordraak (Trauermarsch für Rikard Nordraak)

Boban Markovic/Trad., arr. Andoni Vazquez Santos
Balkanska Zabava (Sat – Ajde Razbole se – Cororo)

Karel Svoboda, arr. Bernd Classen
Drei Nüsse für Aschenbrödel

Trad. Jüdisch, arr. Philip Sparke
A Klezmer Karnival (Chosn kale mazl tov – Freylekh – Sherele)

PROGRAMMNOTIZEN vom Dirigenten Philipp Boyle

Liebe Bräute, liebe Bräutigame, liebe Familien & Freunde,

seid alle zu unserer Feier willkommen. Insbesondere diejenigen, die eine weite Anreise auf sich genommen haben.

Wir folgen Elsa von Brabant zum Münster, für ihre Hochzeit. Es ist eine Hochzeit mit einem unbekannten, fremden Erretter, dessen Ursprung und Namen sie nicht erfragen darf. Was kann schon schiefgehen, wenn man jemanden heiratet, der auf einem von einem Schwan gezogenen Boot ankommt und sofort gegen denjenigen kämpft, der dich des Mordes beschuldigt?

Bei traditionellen norwegischen Hochzeiten wurde ein Bruremarsj – ein Hochzeitsmarsch – auf dem Weg zur Kirche gespielt. In manchen Teilen des Landes war eine Hochzeit ohne Tambur undenkbar. Diese Trommler, die den Militärdivisionen im ganzen Land zugeteilt waren, mischten oft militärische Signale mit Volks musik-Rhythmen. So schufen sie die Tradition des „Trommeslått”, eines feierlichen Marsches, der perfekt zu Hochzeiten passt.

Was wäre eine Hochzeit ohne Mendelssohns bekannten Hochzeitsmarsch, der als Eröffnungsmusik zu Akt 5 von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum” geschrieben wurde? Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Hochzeit von Herzog Theseus von Athen und der Amazonenkönigin Hippolyta, die den Höhepunkt des 5. Aktes bildet. Dann begrüßen wir unsere asiatischen Brautpaare: Der 2001 international produzierte Film „Monsoon Wedding” dreht sich um die Organisation einer riesigen und teuren Hochzeit in einer indischen Familie. Das Ganze wird so chaotisch wie der Monsun, der am Hochzeitstag einsetzt, während Familienmitglieder aus aller Welt mit ihren komplizierten persönlichen Problemen zur Feier erscheinen.

Aus der Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas kommt das Uiguren-Lied „Lüfte deinen Schleier”, das mittlerweile in großen Teilen Asiens ein populäres Hochzeitslied geworden ist. Auch das Arrangement von Hodel ist nicht ohne Drama. Schon sind wir wieder in Europa – oder in New York? Kaum ein Moment ist besser oder dramatischer, um zwielichtige Geschäfte zu regeln und Bittsteller zu empfangen, als während der italienischen
Hochzeit des eigenen Sohnes, mit einer Tarantella im Hintergrund. Bei diesem freudigen Anlass sollten wir uns auch einen Moment Zeit nehmen, um der Familienmitglieder zu gedenken, die nicht mehr unter uns sind. Edvard Grieg schrieb den monumentalen Trauermarsch „Sørgemarsj” als Klavierstück in Rom, als er vom Tod seines Freundes Rikard Nordraak (Komponist der norwegischen National hymne) erfahren hatte. Das vom Komponisten selbst geschriebene Arrangement für Blaskapellen wurde von Aagaard-Nilsen für moderne Blasorchesterbesetzung angepasst.

Balkan-Hochzeiten mit ihren wilden Partys und ungeraden Tänzen dürfen hier nicht vergessen werden! Brass Bands wie das legendäre Boban Markovic Orkestar sind bei Hochzeiten z. B. in Serbien ein Muss, und bei „Balkanska Zabava” (serb. Balkan-Party) erleben wir die schweißtreibende Atmosphäre auf der Tanzfläche um 2Uhr in der Hochzeitsnacht.

Eine der ultimativen Märchenhochzeiten ist vielleicht die von Aschenbrödel mit dem Prinzen. Der tschechisch-ostdeutsche Film von 1973 ist in ganz Europa beliebt, und die Musik von Karel Svoboda ist einfach zeitlos – genau das, was man bei einer Hochzeit braucht.

Klezmer-Musik wird seit ihrem Ursprung bei jüdischen Hochzeiten gespielt, und die treibenden Rhythmen und weinenden Klarinetten verschmelzen in typisch jüdischer Weise die Freude des Brautpaares mit den Leiden der Vorfahren – ein perfekter Abschluss unserer bittersüßen Hochzeitsreise.

Mazel tov!

Probenwochenende fürs Jahreskonzert am 28. März

Vom 27.2 bis 1.3. hat sich die Stadtmusik in der Musikakademie des Bundes Deutscher Blasmusikverbände in Staufen intensiv auf das Jahreskonzert am 28. März im Burghof Lörrach vorbereitet.

Unter dem Titel „Hochzeiten und ein Todesfall“ wurde ein Programm mit Hochzeitsmusik mit sehr unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen erarbeitet. Für den Samstag in Staufen hatte sich Dirigent Phillip Boyle Verstärkung geholt: Carl-Philipp Rombach betreute das Blech, Michiel Oldenkamp das Holz, während Boyle sich ums Schlagwerk kümmerte. Zwischen den vielen Proben blieb genug Zeit für das gesellige Miteinander und nach den Abendproben ließ man es sich an der Bar gut gehen oder traf sich zu Spielen, bis weit nach Mitternacht. Es wurden sehr gute Fortschritte gemacht, welche in den kommenden Wochen bis zum Vorkonzert in Bad Bellingen und dann zum Jahreskonzert noch verfeinert werden können.

Programmheft zum Jahreskonzert 2026

Das Programmheft zum Jahreskonzert 2026 ist erschienen und verrät auch den Titel des Konzertes:
„Hochzeiten und ein Todesfall“

Neben Informationen zum Konzert berichtet die Stadtmusik auf den insgesamt 52 Seiten darüber, was den Verein im vergangenen Jahr bewegt hat und was 2026 sonst noch geplant ist.

Das Heft wird in den kommenden Tagen an alle Mitglieder, Freunde und Sponsoren verteilt und liegt an einigen Stellen im Stadtgebiet zum Mitnehmen aus. Online kann bereits auf dieser Seite unten im Heft gestöbert werden.

Die Stadtmusik dankt an dieser Stelle den zahlreichen Sponsoren, die mit Ihrem Inserat im Programmheft die musikalische Arbeit des Vereins und insbesondere das Jahreskonzert am 28.3.2026 im Burghof Lörrach finanziell ermöglichen. Ohne die Sponsoren wäre das Konzert nicht wie von der Stadtmusik Lörrach gewohnt mit  „Eintritt frei“ realisierbar.

Rückblick auf ein außergewöhnliches Jahr 

Die Stadtmusik Lörrach blickte bei ihrer Hauptversammlung am 24. Februar auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Zwei außergewöhnliche Projekte – in Ulm und im Burghof – standen im Fokus. Im kommenden Oktober will der Verein die 60-jährige Freundschaft mit der Stadtmusik aus Lörrachs französischer Partnerstadt Sens feiern.

Rückblick: Vorsitzender Daniel Gramespacher listete eine Vielzahl an Konzerten von Haupt- und Jugendorchester sowie weiterer Veranstaltungen auf. Zwei Highlights hob er hervor: Im Mai nahm die Orchestergemeinschaft Lörrach (Stadtmusik, Musikvereine Brombach und Hauingen) erfolgreich am Deutschen Musikfest in Ulm teil. Im Oktober porträtierte das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg bei einem Benefizkonzert im Burghof  den Lörracher Komponisten Ralph Bernardy; zwei Werke mit regionalem Bezug wurden von den Amateuren der Stadtmusik gemeinsam mit den Profis uraufgeführt. „2025 war für uns ein besonderes musikalisches Jahr“, befand auch Dirigent Phillip Boyle in seinem Bericht. Zudem sei die Konzertfrequenz erhöht worden. „Man könnte sagen, dass ich die Schraube etwas zugedreht habe, was die Erwartungen und das Niveau der Stadtmusik angeht“, stellte der musikalische Leiter fest. Der Kassenbericht von Benedikt Walter wies trotz einer umfangreichen Sanierung am Haus der Stadtmusik einen Überschuss von knapp 2000 Euro aus.

Ausblick: Aktuell bereitet sich die Stadtmusik auf ihr Jahreskonzert am 28. März im Burghof vor. Es steht unter dem Titel „Hochzeiten und ein Todesfall“; zu hören sind Hochzeitsmusik aus der Romantik sowie aus unterschiedlichsten Kulturen – von Norwegen bis Italien, vom Balkan über Indien bis China. Das Jugendorchester wird gemeinsam mit dem Jugendensemble des Musikvereins Brombach auftreten. Ihr Sommerprogramm präsentiert die Stadtmusik am 21. Juni im Schlosspark Bad Säckingen und am 28. Juni im Rosenfelspark, bei Letzterem ist der Kinder- und Jugendchor Lörrach als Gast mit dabei. Am ersten Oktober-Wochenende erwartet der Verein den Besuch des Orchestre d’Harmonie de la ville de Sens anlässlich 60 Jahren Jumelage Lörrach-Sens zu einem gemeinsamen Konzert in der Festhalle Hauingen.

Ehrungen: Michael Pautz und Claudia Gramespacher wurden für zehnjährige Aktivität im Verein ausgezeichnet.  Unter den fördernden Mitgliedern, denen Daniel Gramespacher für ihre jahrzehntelange Treue zum Verein dankte und Urkunden überreichte, ragten Mathias Plettenberg und das Modehaus Diehl (60 Jahre), Ernst Meier (70 Jahre) sowie das Gartencenter Schmitt-Steul (80 Jahre) heraus.

Wahlen: Daniel Gramespacher (Vorsitzender), Alexander Ziegler (Marketing und Stellvertreter), Benedikt Walter (Finanzen), Matthias Büsse (Jugend), Stefan Matt (Organisation) und Jörg Bollhöfer (Verwaltung)

Premiere für Weihnachtsdorf

Erstmals fand vom 11 . bis 21. Dezember rund um die Kirche St. Bonifatius ein Weihnachtsdorf statt. Die Stadtmusik beteiligte sich in gleich dreifacher Weise: Am Eröffnungsabend schlüpfte ein neunköpfiges Blechbläserensemble in die Rolle von Turmbläsern und spielte von der Terrasse der Pfarrerwohnung über dem Bonifatiusssaal aus festliche Renaissancemusik und adventliche Lieder. Advents- und Weihnachtslieder waren auch am 13. Dezember zu hören: Das Jugendorchester spielte in der Kirche und vor dem  Haus der Kirche unter der Leitung von Jasmin Weinelt Stücke, die eine Stunde zuvor beim Weihnachtsmarkt der Stadt Lörrach am Alten Markt dargeboten worden waren. Im Anschluss gab es Punsch und Würste. Zuvor hatten  sich einige Kinder der Blockflötengruppe mit Anna Gramespacher als Zuckerbäcker betätigt und im Gemeindehaus unter fachkundiger Anleitung von Bernhard Paul Weihnachtsgebäck gefertigt. Fürs Aktivorchester bot das Dorf eine willkommende Gelegenheit, am 16. Dezember anstelle einer Probe weite Teile des Programmes „Klänge der Kathedralen“ zu wiederholen. Ergänzt wurde dies durch Advents- und Weihnachtslieder aus Deutschland, England und Skandinavien – bei einigen war das Publikum zum Mitsingen eingeladen. Ein gelungener Jahresabschluss!

Foto: Benedikt Walter

Musikalischer Adventsgruß im Margaretenheim

Als kleines Dankeschön dafür, dass beim Doppelkonzert mit dem Landespolizeiorchester Baden-Württemberg im Oktober Räumlichkeiten für ein gemeinsames Essen zur Verfügung gestellt wurden, hat das Saxophon-Register der Stadtmusik Lörrach den Bewohnerinnen und Bewohnern des Pflegeheims Margaretenheim eine besondere Freude bereitet.  Am Samstag vor dem dritten Advent sorgten die Musikerinnen und Musiker rund eine Stunde lang für eine stimmungsvolle musikalische Darbietung. Auf dem Programm standen vor allem bekannte Weihnachtslieder, bei denen die Heimbewohner sowie deren Angehörige herzlich zum Mitsingen eingeladen waren. Für alle Beteiligten war es ein gelungener musikalischer Beitrag zur Adventszeit

Foto: Daniel Gramespacher

Drittes Stadionsingen

Zum dritten Mal lud die katholische Kirchengemeinde am 14. Dezember zum Adventssingen im Grüttparkstadion ein. Und zum dritten Mal stellte die Stadtmusik mit einigen Holz- und etlichen Blechbläsern den Großteil des Bläserensembles unter der Leitung von Maximilian Schaffrinna, das den Gesang des spontanen Großchores  bei weltlichen und geistlichen Advents- und Weihnachtsliedern begleitete.

Foto: Markus Kaiser

Klänge der Kathedralen

Große Musik in der Kirche St. Bonifatius: Das Adventskonzert der Stadtmusik am 6. Dezember thematisierte Klänge der Kathedralen. Glockenschläge waren ein wiederkehrendes Motiv des Adventskonzerts, das die Musiker der Stadtmusik Lörrach am Samstagmorgen in der Lörracher Kirche St. Bonifatius gegeben haben. Das sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Phillip Boyle fing mit Musikstücken zum Thema „Klänge der Kathedralen“ die mittelalterliche Atmosphäre dieser mächtigen Kirchen ein. Die Stücke wechselten sich mit Lesungen der Pfarrerin Gudrun Mauvais von der Campus-Stadtkirche Lörrach und des Pfarrers Joachim Giesler von der katholischen Kirchengemeinde Lörrach-Inzlingen ab.

Fotos: Benedikt Walter

Presseberichte:

Stadtmusik Lörrach spielt beim Adventskonzert Klänge der Kathedralen
Große Musik in der Kirche St. Bonifatius: Das Adventskonzert der Stadtmusik Lörrach thematisierte Klänge der Kathedralen. In den Lesungen der Pfarrerin Gudrun Mauvais und des Pfarrers Joachim Giesler kam auch Franz Kafka vor.

Badische Zeitung vom 7.12.2025; Christine Rohr
>> zum vollständigen Pressebericht (Badische Zeitung)

Finanziell erfolgreiches Benefizkonzert mit dem Landespolizeiorchester Baden‑Württemberg

Das Benefizkonzert am 24. Oktober im Burghof Lörrach war nicht nur musikalisch ein Highlight, sondern auch finanziell ein großer Erfolg. Dank großzügiger Unterstützung durch regionale Förderer (Kulturfonds des Landkreises Lörrach, TEB, Stadt Lörrach, KKF Lörrach) und einer engagierten Konzertkollekte konnte trotz hoher Veranstaltungskosten ein Überschuss von 1.900 Euro erzielt werden.

Die Summe floss direkt in gemeinnützige Projekte: 900 Euro gingen an die Polizeistiftung, 1.000 Euro an das Programm Musikpatenschaften der Bürgerstiftung Lörrach.

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die dieses Konzert möglich gemacht haben und damit einen wertvollen Beitrag für die Region leisten.