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Adventskonzert

Dezember 8 | 11:00 - 12:00

- Eintritt frei - Kollekte am Ausgang

Der englische Theologe und in späteren Jahren katholische Kardinal John Henry Newman, der 1890 verstarb, hat in einer seiner vielen Publikationen das Thema unseres diesjährigen Adventskonzerts verwendet:

„Gebet ist das Atemholen der Seele“

Ein Gebet braucht keinen Stil, keine gegebene Form, aber es darf nicht gedankenlos und unbedeutend daher geredet werden. Es kann von Schmerz und Klage, Liebe und Leidenschaft, Demut, Glaube und Ehrerbietung handeln.

Programm:

Prayer For Winds; Thorsten Wollmann

Lamentation Of Archangel Michael (Die Wehklagen des Erzengels Michael); Gemba Fujita
Ave Maria; Anton Bruckner, arr. Barbara Buehlmann

Transeamus usque Bethlehem; Joseph Ignaz Schnabel

Canterbury Chorale; Jan van der Roost

Amen!; Frank Ticheli

Zwischen den Stücken lesen Pfarrerin Gudrun Mauvais und Monika Kotterer Texte zum Advent.

Programmnotiz:

„Die Wehklagen des Erzengels Michael“ schildern entsprechend dem Bibeltext aus der „Geheimen Offenbarung des Johannes“ den entscheidenden Kampf des Erzengels mit Satan, dem gefallenen
Engel. Sphärische Klänge, den Himmelsraum symbolisierend, schrille Töne in den Blechbläsern, die die Gefährlichkeit des Satans bezeugen, machen dieses Tongemälde zu einem unvergesslichen und berührenden Klangerlebnis. In der Oboe erklingt zunächst fein und fragil das Motiv des Erzengels bevor es in hymnischen Variationen den Sieg verkündet. Dissonante Klänge am Ende zeugen von der Gefahr, denn „der Teufel ist zu Euch hinab gekommen. Seine Wut ist groß, weil ihm nur noch eine kurze Frist bleibt“. Unweigerlich dringen Parallelen zur Gegenwart in unsere Gedankenwelt.

Das in lateinischer Sprache gesungene Transeamus basiert auf der biblischen Weihnachtsgeschichte im Evangelium nach Lukas und erzählt den Entschluss der Hirten, nach Bethlehem zu gehen.
Ave Maria (Gegrüßet seist du, Maria) gehört neben dem „Vater unser“ zu den meistgesprochenen Gebeten der Christenheit. Anton Bruckner komponierte die gleichnamige Motette 1861 in Linz für sieben Stimmen ohne Begleitung. Der amerikanischen Musikpädagogin Barbara Buehlmann gelang eine einfühlsame Version für Blasorchester. Das hebräische Amen drückt die eigene  Zustimmung zu Gebet und Segen aus. Das „Amen!“ von Frank Ticheli ist in einer bluesigen, gospelartigen Tonsprache geschrieben und sprüht vor Energie und positiver Atmosphäre. Luzifer ist besiegt und eine friedvolle Weihnachtszeit darf kommen.

 

Details

Datum:
Dezember 8
Zeit:
11:00 - 12:00
Eintritt:
Eintritt frei - Kollekte am Ausgang
Veranstaltungkategorie:
Veranstaltung-Tags:
, , , ,

Veranstalter

Stadtmusik Lörrach e.V. 1756

Veranstaltungsort

Evangelische Stadtkirche Lörrach
Basler Str. 145
Lörrach, 79541
+ Google Karte

Details

Datum:
Dezember 8
Zeit:
11:00 - 12:00
Eintritt:
Eintritt frei - Kollekte am Ausgang
Veranstaltungkategorie:
Veranstaltung-Tags:
, , , ,

Veranstalter

Stadtmusik Lörrach e.V. 1756

Veranstaltungsort

Evangelische Stadtkirche Lörrach
Basler Str. 145
Lörrach, 79541
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